Die unschlagbaren Jungschützen aus Altdorf/Opfertshofen

von Markus Stanger

Am letzten Montagabend wurde auf einer der ältesten Schiessanlagen im Kanton Schaffhausen derkantonale Gruppenmeisterschafts‐Final der Jungschützen ausgetragen. Es mag nicht die modernste Anlagesein, die die Schützen der SG Lohn betreiben, doch in Schützenkreisen ist diese Anlage sehr beliebt und hatschon manch gutes Resultat beschert. Aus fünf Gemeinden und deren Jungschützenkursen hatten sich diebesten Nachwuchsschützen für diesen Final qualifiziert. Merishausen und Thayngen konnten sogar mit zweiTeams antreten – Diese beiden Leiter hatten dafür die Qual der Wahl, die optimale Gruppenzusammenstellung zu treffen. Denn während dem Wettkampf war eine Betreuung nicht erlaubt Die Schützen im Alter von 15‐20 Jahren waren auf sich alleine gestellt und sogar ein Zurufen: „die Schusslagezu korrigieren“, wurde im Reglement untersagt.

Die vier Jungs aus Altdorf/Opfertshofen kamen mit den ausgezeichneten Bedingungen sehr gut zurecht und mit David Glarner hatten sie den besten Schützen des Wettkampfes in ihren Reihen. Es wurden zwei Durchgänge mit 3 Probeschüssen, 6 Schüsse als Einzelfeuer und 4 Treffer, die erst nach dem letzten Schuss gezeigt werden, geschossen. David Glarner absolvierte diese Aufgabe souverän und durfte sich gleich zwei Mal hervorragende 95 Punkte schreiben lassen. Seine drei Schützenkollegen trafen ebenfalls gut und mit einem Total von 695 Pt. war ihnen der Sieg nicht mehr zu nehmen. Die FSG Thayngen sicherte sich den 2. Platz mit 4 Pt. Vorsprung vor den Drittplatzierten aus Merishausen. Die letzten Medaillen durften sich die Jungschützen aus Trasadingen stolz, vom JS‐Chef des Kantonalverbandes Willi Flammer, umhängen lassen.